Wiebke Trunk


 

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Vorträge   
> Moderationen/Gespräche

März 2014 Vortrag mit dem Titel: “To keep in sight - creativity and reflection” im Human Rights Action Centre, Amnesty International für die Organisation International Society for Psychological and Social Approaches to Psychosis; Konferenztitel: Psychosis and the arts, London

Oktober 2013
Einführung anlässlich der Ausstellungseröffnung „Asyl Stadtmuseum“, Afrikanische Theaterfiguren in einer Installation von Stefanie Oberhoff und Pélagie Gbaguidi, Stadtmuseum München

Oktober 2012
„Räume für transkulturelle Diversität und Dissens in der Kunstvermittlung“ Vortrag im Rahmen des Bundeskongresses Kunstpädagogik 2012
- kunst.pädagogik.partizipation, Hygienemuseum Dresden

August 2012
"Learning from one another - Art Education in the Context of Cultural Diversity",
Vortrag für MuseumspädagogInnen und KuratorInnen im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes des Goetheinstituts und sieben südamerikanischer Länder zu Themen der Museumspädagogik, Bogota/Kolumbien

September 2011
What Happens In Museum Groups? Vortrag auf dem "15th European Symposium in Group Analysis: Culture, Creativity, Conflict", Goldsmiths College, London/GB

Mai bis Oktober 2010
Vorträge zur Ausstellung der ifa „Otto Dix - Das Radierwerk Der Krieg und kritische Grafik 1920 - 24“ in Südkorea und Daejon in Kooperation mit dem dortigen Goetheinstitut

April - Juli 09
Einführungen zu den Dix Ausstellungen „Der Krieg“ und „Kritische Grafik“ in Rumänien (Hermannstadt / Sibiu, Klausenburg / Cluj-Napoca, Kronstadt / Brasov, Temeswar / Timisoara)


Mai 09 Einführung zur Ausstellung „Plakatraum“ von Frieder Grindler im Schloss „Kiss“, Untergröningen

April 09
„Bild - Bühne: SchauspielstudentInnen zwischen Beckmann, Klee und Trockel“
Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Terrain - Diskursfelder aktueller Kunstvermittlung“ der Hochschule für Gestaltung Basel und der Fachhochschule Nordwestschweiz


„Terrain“
(Konzept: Beate Florenz, Heinrich Lüber, Martina Siegwolf) befasst sich mit dem aktuellen Diskurs der Kunstvermittlung. Um das Forschungsfeld zeitgenössischer Vermittlung zu beleuchten, werden VertreterInnen verschiedenster Sparten eingeladen, die von ihren jeweils spezifischen Vermittlungsansätzen berichten und ihre Erfahrungen in der praktischen Umsetzung schildern. In diesem Rahmen habe ich das Vermittlungsformat vorgestellt, das ich für die Schauspielschule Stuttgart entwickelt habe und das die Auseinandersetzung mit Bildender Kunst nutzt, um junge angehende SchauspielerInnen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung zu unterstützen.
Wahrnehmung, Konzentration, Kommunikation und die Analyse komplexer Zusammenhänge zählen ebenso dazu, wie die Entwicklung eigener Standpunkte innerhalb einer Diskussion in der Gruppe. Ziel der Übung ist es, eine eigenständige Auseinandersetzung mit ästhetischen/ politischen und soziologischen Faktoren zu stärken. Der Unterricht findet ausschließlich in Museen und Galerien statt, so dass damit zum Einen das vertraute universitäre Umfeld und die damit verbundenen Machtstrukturen verlassen werden und zum Anderen eine direkte Rezeption von Originalen möglich wird. In dieser Konfrontation wird ein anderer Ort des Lernens mit der unmittelbaren eigenen Erfahrung von Kunst zusammengeführt, um so eine Basis anzubieten, die den späteren Alltag in Theater Film und Fernsehen aus der Distanz zu reflektieren hilft.


Februar 09
„Kritische Wiederholung. Verdoppelung oder Unterbrechung“
Vortrag
zus. mit Nanna Lüth im Rahmen der Tagung „Diskriminierung - Wahrnehmung und Unterbrechung“ des Instituts Cultural Studies and Art Education (ICA) der Hochschule der Künste Zürich (Konzeption: Sigrid Schade, Mischa Senn, Carmen Mörsch)

Juni 08 Tagungskommentare zum internationalen Symposium „pöpp68 - Über Partizipation / On participation“ im Juni 2008, Akademie der Künste Berlin

Das Symposium "pöpp68 - Über Partizipation / On participation" eröffnete einen internationalen und generationsübergreifenden Diskussionsraum über Partizipation von 68 bis heute. Sie fragte nach Partizipationschancen und Widerstandsformen. Wie lassen sich kollektive Einigungsprozesse "zubereiten"? Wie lässt sich Dissens aushalten? Wie geht man mit Machtverhältnissen, auch mit denen in partizipativen Kunstprojekten um? Welches Wissen ist notwendig, um gemeinschaftlich inhaltliche und ästhetische Entscheidungen zu treffen?
Die internationale Tagung mit werkstattähnlichem Charakter mündete in einer Ausstellung (siehe unten) in der NGBK im November 2008 und eine Publikation, die sich mit der politischen Relevanz und der Repräsentation von kollektiven Prozessen und partizipatorischer Praxis beschäftigten. >> Tagungsskizzen


Juni 08 Einführung zur Eröffnung des Fotoprojekts 2007 der KulturRegion Stuttgart „...und grüßen Sie mir die Welt / fotografierte Heimaten“, Ausstellungsprojekt aktueller Fotografie zum Thema Identität und Heimat der KulturRegion Stuttgart im Freilichtmuseum Beuren


August 07 Vortrag „Integrale Kunstvermittlung“ im Kabinett 1 der documenta 12, Kassel

Da die documenta 12 ihr Publikum kontinuierlich in Arbeits- und Bildungsprozess einbinden wollte, fanden täglich Veranstaltungen
wie "Lunch Lectures" oder Projektpräsentationen statt. In diesem Rahmen stellte das Netzwerk für zeitgenössische Kunstvermittlung im deutschsprachigen Raum jüngste Arbeitsergebnisse der Kunstvermittlung vor. In diesem Zusammenhang zog ich als künstlerische Leiterin des Projektes „und grüßen Sie mir die Welt...“ der KulturRegion Stuttgart die Bilanz der begleitenden Vermittlungsarbeit.

November 2005 Vortrag: Regionale Kunstvermittlung, Bundesakademie für kulturelle Bildung

seit 1996 Vorträge (Auswahl):
„Inszenierte Fotografie“, Lazi Akademie Esslingen; „Die Freiheit der Kunst“, "Der männliche Blick“, Stuttgart; "dazuhin, daneben, außerdem, vor allem - Erfahrungen mit der Rezeptionsvermittlung von Kunstwerken, Künstler/Institution - Begriff, Beziehung, Entwicklung", Galerie Oberwelt Stuttgart


Moderationen/Gespräche

Dezember 10 Moderation der Fachtagung „faits divers - talk about it“ für das ifa Berlin >> weitere Informationen

November 08
Werkstattgespräch zusammen mit Eva Sturm im Rahmen der Ausstellung „pöpp68 - privat, öffentlich, persönlich, politisch.“
Neue Gesellschaft für Bildende Kunst Berlin

„Das Persönliche ist politisch!“ In den 1960ern wurde in feministischen und Bürgerrechtsbewegungen wie in der Kunst die Trennung zwischen Privatem und Öffentlichem in Frage gestellt. "pöpp68" übersetzte diese These in soziale und ästhetische Räume, in denen (erneut) die Auseinandersetzung mit Faschismus, Körper- und Machtfragen, der Geschlechterpolitik, Erfahrungen mit Autorität und Anti-Autorität, die Schnittstellen der Bildenden Kunst mit populärer Kultur, Formen medialen Widerstands und Globalisierungskritik verhandelt wurden.
International tätige Künstler_innen, die schon um 1968 aktiv waren, arbeiteten praktisch mit Künstler_innen der Generation 1961-70 in 6 Beteiligungsprojekten zusammen. Die Formate reichten von Workshops über kooperative Recherchen bis zu Aktionen im öffentlichen Raum.
Die Ausstellung zeigte Ergebnisse und Entstehungsprozesse der 6 Projekte und lud zu Veranstaltungen und Workshops ein. Eva Sturm und ich luden die Künstlerinnen von „pöpp68“ zu einem Werkstattgespräch ein, um mit dem Publikum über den Ansatz der Partizipation zu diskutieren. Die Schlüsselfragen lauteten im Rückblick auf die realisierten Projekte: Verändert sich durch Partizipation die Rezeption eines künstlerischen Projektes? Wie wirkt sich die Teilhabe an Entscheidungsprozessen auf künstlerische Prozesse aus?


September 08 Moderation der Diskussion „Turner - Vater der Moderne?“
Galerie Stihl, Waiblingen

September 07 Moderatorin des internationalen Symposiums „Transfer 07 - Neue Wege in der Museumspädagogik und Kunstvermittlung“
Edith-Ruß-Haus für Medienkunst, Oldenburg

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